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Roxianna´s Kalender

November 2017
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Motigo


Heute bin ich um halb 10 aufgestanden. Nachdem ich mal wieder mit Findus kurz raus war, ging ich frühstücken. Die Brötchen lassen echt zu wünschen übrig. Ansonsten ist die Auswahl ganz passable. 1,5 Scheiben Käse davon 2 verschiedene Sorten, das gleiche bei der Wurst. Ein kleines Schälchen Marmelade, ebenso ein kleines Schälchen Fleischsalat, Honig, ein Ei und 1 Glas Orangensaft dazu noch eine kleine Thermoskanne Tee. Müsli und Joghurt gab es auf einem extra Schrank.

Nach dem Frühstück packte ich meinen Rucksack und wollte losfahren in Richtung Campingplatz Miramar. Als ich an dem Schuppen mit den Fahrrädern ankam bekam ich einen Schock. Das Fahrrad von gestern hatten sich andere Gäste ausgeliehen. Wäre ja nicht soo schlimm, da der Pensionsinhaber Zuhause war. Allerdings befand sich auf dem Lenker die Halterung für mein GPS. Es half alles fluchen nichts, ein anderes Fahrrad mußte her. Da die anderen Räder einen zu hohen Sattel hatten, sprach ich den Pensionsinhaber an. Er suchte mir dann ein gutes Fahrrad raus und schraubte den Sattel runter. Eine kleine Probefahrt, doch der Sattel war jetzt zu tief. Daraufhin schraubte er ihn wieder ein Stück nach oben. Von der Höhe ging es jetzt, doch was ich bisher nicht bemerkt hatte, das der Sattel mit der Spitze nach unten zeigte. Also nach Fahrtantritt wieder zurück und nochmal mit dem Pensionsinhaber gesprochen. Man merkte ihm an, daß er von meinen Wünschen schon leicht genervt war. Ich bat ihn aber um Verständnis, da ich auf ein Fahrrad angewiesen bin. Schließlich ist dies mein einziges Fortbewegungsmittel auf der Insel. Glücklicherweise haben die anderen Gäste die Halterung für mein GPS vom Fahrrad abgemacht und bei der Inhaberin abgegeben. So konnte ich auch das GPS am Fahrrad befestigen.

Jetzt konnte ich richtig starten. Ich radelte mit Findus in Richtung Fehmarnsundbrücke, wo ich einen Cache suchen wollte. Dort angekommen, sah ich einen netten Strand wo Findus gut ins Wasser konnte. Dort hielt ich mich dann eine Weile auf und spielte mit Findus. Erst warf ich die Frisbeescheibe am Strand hin und her, dann aber auch ins Wasser. Zum Schwimmen war das Wasser aber nicht tief genug.

Nach einiger Zeit radelte ich weiter. Immer am Wasser entlang in Richtung Miramar. Den Cache an der Fehmarnsundbrücke konnte ich nicht suchen, da er sich nicht unter der Brücke sondern auf der Brücke befand. Da dies eine viel befahrende Bundesstraße ist, bin ich dort nicht rauf. Stattdessen zum nächsten Cache weiter gefahren.
Der nächste Cache war leider im Regenwasser versunken, daher auch nicht zu finden. Ab dann wurde es besser. Kurz vor dem Campingplatz lag noch einer, den ich mit Leichtigkeit gefunden hatte.

Jetzt ging es aber endgültig zum Campingplatz. Da ich Birke noch nicht im realen Leben kannte, sondern nur durch das Internet, wußte ich erstmal nicht wie ich sie finden kann. Ich wußte ein Teil des Autokennzeichens, daß sie einen silbernen Mercedes fuhren, einen Hund namens Amber haben und ein 8 jähriges Mädchen (später war sie dann aber schon 11 Jahre)  namens Merrit. Den ersten Mann der mir auf dem Campingplatz begegnete, fragte ich wie ich sie wohl finden könnte. Er verwies mich an die Rezeption, die aber erst um 15 Uhr, also erst in 45 Minuten wieder öffnete. Er gab mir auch den Tip, einen Arbeiter zu fragen, die mit einem Wagen über den Campingplatz fährt. Zufällig begegneten wir gerade in dem Moment jemanden. Der Mann rief den Arbeiter heran und ich erzählte ihm von meinem Anliegen. Er gab mir daraufhin einen Tip und eine Karte in welchem Bereich ich sie suchen könnte. Ich fuhr dann einige Gänge mit dem Fahrrad ab, doch fand ich keinen Mercedes mit dem Kennzeichen ST , sondern nur Do und HH. Als ich schon fast davon überzeugt war, sie nicht zu finden, traf ich diesen Arbeiter erneut. Er erzählte mir, daß er einen silbernen Mercedes mit dem Kennzeichen ST gefunden hatte und erklärte mir wo ich ihn finden würde. Der Tip war genau richtig. Dort angekommen sah ich einen Wohnwagen mit Kennzeichen ST, einen Mercedes mit Kennzeichen ST, einen großen braunen Hund und eine Frau im Vorzelt des Wohnwagens. Davon überzeugt sie endlich gefunden zu haben, rief ich kurz einmal “Birke” und es kam ein “ja” aus dem Vorzelt. Birke war im ersten Moment etwas irritiert, aber als ich mich vorstellte freute sie sich über meinen Besuch.

Sie lud mich zu sich am Wagen ein. Findus sollte ich von der Leine lassen, damit sich Amber und Findus nicht in der Leine verfangen. Amber ist ein Jagdhundmix der leider dauerhaft Leinenzwang hat. Ihr  Jagdtrieb ist extrem ausgeprägt. Ich konnte später beobachten, wie sie bei einer Seehundfigur vorstand. Findus und Amber verstanden sich auf Anhieb total gut. Sie spielten eine Weile miteinander, soweit die Leine von Amber reichte. Amber hat trotz Leine einen recht großen Radius. Trotzdem wollten beide immer nur vor unseren Füßen spielen. Nach ganzen Weile die wir uns unterhalten hatte, beschlossen wir gemeinsam zum Strand zu gehen. Da das Wasser nicht so starke Wellen hatte, warf ich die Frisbeescheibe ins Wasser. Beim ersten Mal fand Findus sie sofort. Beim 2.Mal leider nicht mehr. Er schwamm viel herum, lies sich auch nur schwer von mir lenken. Während die Frisbeescheibe immer weiter abtrieb, schwamm Findus in die falsche Richtung. Ich rief ihn zurück und versuchte ihn im Wasser von weitem zu navigieren. Es war schwer, denn er verstand noch nicht so recht was ich von ihm wollte. Dann wurden wir uns doch noch einig und mit meiner Hilfe fand Findus dann die Frisbeescheibe. Ich weiß nicht wielange wir es versucht hatten, vermutlich 5 – 10 Minuten. Es fühlte sich wie eine Stunde an. Da Findus sehr lange geschwommen ist, warf ich die Scheibe nicht mehr ins Wasser. Stattdessen überlies ich Findus die Frisbeescheibe. Findus fand keinen Gefallen daran, da ich sie jetzt nicht mehr warf. Er ging stattdessen im Deich ein wenig herumstöbern. Amber wollte gerne mit, aber wenn sie freigewesen wäre, wäre sie einige KM weit weggelaufen und hätte an irgendeinem Bauernhof ein Tier gerissen. Dieses Erfolgserlebnis hat sie in der Vergangenheit schon 2x gehabt.

Nach einiger Zeit trennte ich mich dann von Birke und Amber und fuhr zurück zu Pension. Für Findus war das heute genug. Ich lies ihn dann alleine im Zimmer und fuhr nochmal zum Cachen weg. Als so gegen halb 9 die Sonne unterging, fuhr ich dann langsam zurück, da es um kurz nach 9 schon dunkel wird. Da mein Fahrrad kein Licht hatte, traute ich mich nicht in unbekannten Gebieten noch rumzufahren. Ich fuhr an der Pension vorbei in Richtung Strukkamphuk zum Restaurant auf dem Campingplatz. Dort aß ich dann Putensteak mit Pommes, trank eine 0, 5 l Cola für insgesamt 13,90 Euro. Zurück fuhr ich dann diesmal ohne Gewitter zur Pension.