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Roxianna´s Kalender

November 2017
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Motigo

Eigentlich sollte der EC100 um 17:59 Uhr losfahren, jedoch hatte er schon am Essen HBF 10 min Verspätung.

Nachdem ich dann endlich im Zug war, wurde es eng. Mit Koffer und Rucksack mußten Findus und ich uns durch den Gang quälen. Irgendwo war immer ein Koffer im Weg und während ich mich dann umdrehte um nach meinem Koffer zu schauen, rempelte ich mit dem Rucksack andere Fahrgäste an. Zwischendurch hörte ich dann mal von einem Reisenden, daß er Mitleid mit Findus hatte, da er die einen Stück rückwärts durch den Gang gelaufen ist. Am Sitz angekommen, bat ich einen anderen Mitreisenden meinen Koffer ins Fach über die Sitze zu packen. Für mich war er leider zu schwer. Bis Osnabrück war es dann immer noch ziemlich eng, da 4 Personen und 1 Hund sich einen 4 er Sitz teilen mußten. In Osnabrück wurde es dann besser, da diejenige neben mir ausstieg. Bis Hamburg hatten wir dann mehr Platz. In Hamburg erwartete mich die bestellte Bahnhofsmission. Er sollte mir beim Umsteigen vom EC  in einen RE helfen. Da ich während der Fahrt meine Sachen nicht alleine lassen wollte, verzichtete ich auf den Besuch eines WCs. In Hamburg konnte ich dann endlich auf die Toilette gehen, da ich jemanden hatte, der auf meine Sachen aufpasste.

Zum Umsteigen hatte ich glücklicherweise mir viel Zeit genommen. Der EC hatte in Hamburg mittlerweile eine Verspätung von 20 Minuten. Da ich 45 Minuten Zeit zum Umsteigen hatte, brauchte ich nachher nur noch 25 Minuten warten.

Der Regionalbahnsteig war ein Kopfbahnhof, d.h. 2 Züge fahren auf einem Gleis ein, treffen sich in der Mitte und fahren in die Richtung zurück aus der sie gekommen sind. So hätte ich das nie alleine gefunden, da ich einen Bahnhof in der Form noch nie gesehen hatte. Ich kannte den Bahnhof in London, wo Endstelle war.
Um 22:06 Uhr fuhr der Zug dann weiter nach Lübeck. Die Fahrt klappte gut, der Zug fuhr pünktlich ab.
In Lübeck gab es auch keine Probleme, allerdings hatte ich ein falsches Gleis aufgeschrieben. Dies merkte ich aber noch bevor ich auf den Bahnsteig ging. Der Zug auf Bahnsteig 8 fuhr zurück nach Hamburg, der Zug auf Bahnsteig 5 fuhr über Fehmarn – Burg nach Puttgarden.

In diesem Regionalexpress saßen noch 4 Brautsecurity-Mädles. Diese hatten einen Blumenstock dabei und hämmerten zwischendurch auf den Boden. Da sie genau ein Sitz weiter vor saßen, hatte Findus damit ein Problem, zumindest dachte ich, daß er davor Angst hätte. Später merkte ich, daß ihm nicht der Stock Angst machte, sondern eine Fliege die um ihn herum kreiste. Er hatte totale Panik vor einer Fliege!!! Dies ging während der gesamten Fahrt so. Mit Rucksack und Koffer kann man nicht mal eben die Sitzplätze wechseln, daher mußte er da durch.

In Fehmarn Burg angekommen erwartete mich auch schon das bestellte Taxi. Dieses hielt genau am Bahnsteig auf der gegenüberliegenden Seite. Nachdem ich dem Taxifahrer meine Sachen zum einladen gegeben hatte, lies ich Findus erstmal freilaufen. Er mußte ja erstmal Stress abbauen, nach der heftigen Fahrt mit einer Fliege. Danach fuhren wir dann zur Pension Muhl.
Da es mittlerweile schon 1 uhr nachts war, ließen die Pensionswirte die Haustür offen und beschrieben mir vorher per EMail wo ich mein Zimmer finde. Leider hatte ich vergessen ob 3.Tür rechts oder links. Vorsichtig öffnete ich einige Türen, bis ich dann die richtige Tür fand. Es hies in der EMail: Treppe hoch. Nur was für eine Treppe hatten sie mir nicht geschrieben. Eine steile Holztreppe führte nach oben. Dort hochzukommen sah ich weniger das Problem, sondern eher wie ich den schweren Koffer in die 1.Etage bekommen würde.

Treppe zu den Zimmern

Nachdem ich mein Zimmer gefunden hatte, beschloss ich es zumindest zu versuchen. Also nahm ich den Koffer und hob ihn Stufe für Stufe nach oben. Klappte erstaunlich gut und auch relativ leise. Am Tage hätte ich den Koffer nach oben gezogen, aber in der Nacht geht sowas natürlich nicht.

Nachdem ich dann einiges ausgepackt hatte, z.b. die Decke aus dem Paket das ich voraus geschickt hatte, legte ich mich ins Bett zum schlafen. Findus hatte seine Schlafdecke vor meinem Bett, daneben war leider kein Platz. Es dauerte nach dem Licht ausmachen keine 2 Minuten und Findus lag neben mir im Bett. Erst wollte ich ihm das gönnen, endlich mal mit mir in einem Bett. Das Bett wäre auch groß genug gewesen für uns beide. Aber da er sehr stark haart habe ich ihn wieder rausgeschmissen. Fand er ja gar nicht toll, aber er hat es akzeptiert und in der Nacht nicht wieder versucht.