1795
Marie heiratet François Tussaud, der der Ausstellung seinen Namen gibt.
1802
Da die Beliebtheit der Pariser Ausstellung nachlässt und ihre Ehe scheitert, sucht Madame Tussaud neue Möglichkeiten in England. Sie geht mit ihrer Wanderausstellung auf Tour und bereist über 33 Jahre hinweg ganz Großbritannien – insgesamt 79 Städte und Orte in England, Irland und Schottland.
1835
Die Ausstellung findet schließlich ein festes Zuhause in der Baker Street in London. Das Museum enthält einen separaten Raum, die „Chamber of Horrors“ („Schreckenskammer“), in dem Opfer der Französischen Revolution und berühmte Kriminelle gezeigt werden. Die „Chamber“ ist bis heute ein zentraler Bestandteil der Attraktion.
1850
Am 15. April stirbt Madame Tussaud in London im Alter von 89 Jahren. Sie wird in der St. Mary’s Church in der Cadogan Street in London beigesetzt. Sie hinterlässt ihre Memoiren und ein florierendes Geschäft, das ihre Söhne Joseph und François weiterführen.
1884
Madame Tussauds Enkel verlegt die Attraktion an ihren heutigen Standort in der Marylebone Road. Der Umzug kostet £80.000 und dauert 15 Monate. Das neue Gebäude enthält eine eigens konstruierte Bahn, die Besucher durch das Museum transportiert.