Emsland 2019

4. Tag 14.07.2019

Das Schloss Clemenswerth in Sögel ist eine einzigartige barocke Jagdschlossanlage.

Das Besondere an dieser Anlage ist ihr sternförmiger Grundriss: Im Zentrum steht das Hauptschloss, um das sich acht Pavillons gruppieren, die durch Lindenalleen verbunden sind. Die gesamte Anlage ist als „Jagdstern“ konzipiert und gilt als eines der bedeutendsten Denkmäler des westfälischen Barocks.


Die Dampflokomotive befindet sich in Lathen.

Die Lokomotive steht als Denkmal am Bahnhof in Lathen, Niedersachsen. Es handelt sich um eine Schmalspurlokomotive (Bn2t, Spurweite 790 mm) der Lokomotivfabrik Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf (WLF), Baujahr 1939. 


Der Steinkreis Werpeloh (oft auch als „Emsländisches Stonehenge“ bezeichnet) ist ein faszinierendes modernes Denkmal auf der Anhöhe „De hooge Klinken“ im Emsland. Obwohl er wie eine prähistorische Stätte anmutet, wurde er erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts (2002–2004) von Pater Matthäus Bergmann initiiert.

Hintergründe und Architektur

  • Aufbau: Die Anlage hat einen Durchmesser von 32 Metern und besteht aus einem inneren und einem äußeren Ring mit jeweils zwölf großen Granit-Findlingen.
  • Der Zentralstein: Im Zentrum steht ein großer, tafelförmiger Felsen, den Pater Matthäus als prähistorischen Opfer- oder Altarstein aus der Megalithkultur identifizierte. Er soll durch Visierlinien mit anderen Großsteingräbern der Region verbunden sein.
  • Symbolik: Der Steinkreis verbindet nordische Naturreligionen mit christlichem Denken. Ein besonderes Highlight ist der sogenannte Weststein, der zu einer Grotte ausgehöhlt wurde.
  • Die Madonnengrotte: Im Inneren des Weststeins befindet sich eine „Schwarze Madonna“ (ein Fundstück aus Assisi), die von insgesamt 944 Amethysten umgeben ist. Wenn die Strahlen der Morgensonne in die Grotte fallen, erstrahlen die Kristalle als Zeichen des Lebensursprungs.

Die Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) in Lathen war über Jahrzehnte das Herzstück der deutschen Magnetschwebetechnik. Hier sind die wichtigsten Details zur ehemaligen Strecke und den heutigen Besuchsmöglichkeiten:

Die Teststrecke

  • Länge & Verlauf: Die Strecke war insgesamt 31,5 Kilometer lang. Sie bestand aus einer geraden Sektion und zwei Wendeschleifen (Nord- und Südschleife), die es den Zügen ermöglichten, im Dauerbetrieb zu fahren.
  • Technik: Die Anlage wurde in den 1980er Jahren errichtet, um den Transrapid unter realen Bedingungen zu testen. Es war die weltweit erste und einzige Testanlage dieser Art für Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahnen.
  • Das Ende des Testbetriebs: Nach dem schweren Unfall im Jahr 2006 und dem Auslaufen der Bundesförderung wurde der Testbetrieb Ende 2011 eingestellt.