Die Kalksinterterrassen von Pamukkale („Baumwollschloss“) im Südwesten der Türkei gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind für ihre schneeweißen Travertinstufen und das hellblaue Thermalwasser bekannt.
Hierapolis ist eine antike griechisch-römische Stadt, die unmittelbar oberhalb der Kalksinterterrassen von Pamukkale liegt. Zusammen bilden sie seit 1988 ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Wichtige Sehenswürdigkeiten in Hierapolis
- Das Große Theater: Eines der am besten erhaltenen antiken Theater der Welt mit Platz für bis zu 15.000 Zuschauer. Es bietet einen weiten Blick über das Plateau.
- Die Nekropole: Eine der größten antiken Totenstädte Anatoliens mit über 1.200 Gräbern, Sarkophagen und Tumuli, die sich über 2 km erstrecken.
- Plutonium (Tor zur Unterwelt): Ein Heiligtum über einer Höhle, aus der giftige Gase (CO2) austreten, was in der Antike als Eingang zum Totenreich galt.
- Martyrium des Heiligen Philippus: Eine achteckige Gedenkstätte für den Apostel Philippus, der hier im 1. Jahrhundert den Märtyrertod erlitten haben soll.
- Frontinus-Tor und Kolonnadenstraße: Die einstige Hauptstraße der Stadt, gesäumt von monumentalen Toren und öffentlichen Gebäuden.